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Rezension zu: Der Stadtschamane von Serge Kahili King
Lüchow Verlag, Berlin 13. Auflage 2003, © 1990, © Copyright der deutschen Ausgabe 1991 ISBN 3-363-03014-2

Als ich dieses Buch das erste Mal in den Händen hielt, hatte ich große Erwartungen. Ich wollte soviel wie möglich über Huna erfahren und vor allem wollte ich auch begreifen. Schon nach den ersten Seiten wurde mir klar, dass ich nicht enttäuscht werden sollte. Es fiel mir schwer, das Buch beiseite zu legen, um das Gelesene auch verarbeiten, verinnerlichen zu können.
Serge Kahili King schreibt sehr ausführlich und verständlich, dadurch ist es leicht, seine Erklärungen nachzuvollziehen. Mir hat besonders gut der Aufbau des Buches gefallen. Langsam, Schritt für Schritt wird man von Kapitel zu Kapitel geleitet.
Huna, die hawaiianische Tradition des Schamanismus, ist keine Religion sondern eine Lebenseinstellung. Serge Kahili King stammt aus einer alten hawaiianischen Familie. Er wurde von seinem Vater, welcher Schamane war, ausgebildet und setzte nach dessen Tod seine Ausbildung bei Angehörigen seiner Familie fort. Später promovierte er an einer amerikanischen Universität in Psychologie. Er beschreibt in diesem Buch nicht nur wie man Träume deuten und verändern kann, sondern weist auch auf Möglichkeiten hin sich selbst zu ändern bzw. zu verändern. Er erklärt wie man kraftvolle, energiegeladene Rituale aufbauen und durchführen kann und zeigt Wege auf um auf die Suche nach Visionen zu gehen und in die Anderswelt einzutreten.
„Der Stadtschamane“ ist ein Buch, das förmlich danach ruft, mehrmals gelesen zu werden. Neben den Grundlagen des Huna bietet es eine Menge Informationen, daher sehe ich in ihm auch einen Ratgeber, ja einen Wegbegleiter.
Esmerelda